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Vereinssatzung



Präambel

Jahrzehntelang hat die politische Sängerin Fasia Jansen mit ihren Liedern, ihrer außerordentlichen Fähigkeit, Menschen für eine freie, gerechte Welt zu solidarisieren, die politischen und sozialen Bewegungen in Deutschland mitgeprägt.

Die besondere Stärke Fasia Jansens war ihre Überzeugungskraft, die nicht zuletzt darin begründet lag, daß sie unterschiedlichste Menschen zu einigen, zu begeistern und zu bewegen verstand.

Als Kind unter dem Nationalsozialismus selbst rassisch verfolgt und zur Arbeit in der Lagerküche des KZ-Außenlagers Neuengamme zwangsverpflichtet, galt Ihre ganze Zuneigung und Sorge besonders Kindern, Unterprivilegierten und den von der Gesellschaft Verachteten.

Durch die Sicherung, Aufarbeitung und Veröffentlichung des Nachlasses soll gewährleistet werden, daß das beispielhafte Leben und Wirken Fasia Jansens in der Öffentlichkeit nicht in Vergessenheit gerät.



§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen
"Fasia Jansen Stiftung, Verein zur Sicherung, Aufarbeitung und Veröffendlichung des Nachlasses von Fasia Jansen"
und soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz "e.V.".
Der Verein hat seinen Sitz in Oberhausen.
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§2 Der Zweck des Vereins
Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Volksbildung, internationaler Gesinnung und der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens durch die Sicherung und Aufarbeitung des Nachlasses von Fasia Jansen.
Das Lebenswerk Fasia Jansens und dessen politische Bedeutung soll durch wissenschaftliche Auswertung des vorhandenen Materials in Verbindung mit der Sammlung von Zeitzeugenberichten der öffentlichkeit (insbesondere Schulen, Gewerkschaften und Erwachseneneinrichtungen) zugänglich gemacht werden.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

+ Die Sichtung aller Materialien des Nachlasses, Erstellung eines Signaturschemas, Inventarisierung und Signierung, Erstellung standardisierter Findebücher mit dem Ziel des Aufbaus eines Fasia Jansen Archivs.
+ Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben
+ Veröffentlichung der Forschungsergebnisse
+ Erstellung von Arbeitsunterlagen für Bildungseinrichtungen
+ Veröffentlichung von historisch/künstlerisch wertvollen Tondokumenten
+ Öffentliche Präsentation

§3 Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmitelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Jeder Beschluß über die Änderung der Satzung ist vordessen Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

Bei Auflösung des Vereins oder des Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt:

+ Das Fasia Jansen Archiv an die Stadt Oberhausen. Als Teil der Bestände des Stadtarchivs Oberhausen soll der Zugang der Öffentlichkeit weiterhin erhalten bleiben.

+ Das Recht an der Stimme, den Texten und den Melodien Fasia Jansens an die Hans Böckler Stiftung des Deutschen Gewerkschaftsbundes, die alle Erträge ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zuzuführen hat, die dem Völkerverständigungsgedanken und der Friedenserziehung dienen.

+ Das Barvermögen an das Friedensdorf international e.V. zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung für gemeinnützige Zwecke.

§4 Erwerb der Mitgliedschaft
Fördermitglied oder ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person und jede juristische Person des privaten und öffentlichen Rechts werden. Fördermitglieder unterstützen die Arbeit des Vereins und können einen schriftlichen Aufnahmeantrag stellen. Hierüber entscheidet der Vorstand.
Ordentliche Mitglieder werden vom Vorstand benannt.

§5 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet,
a) mit dem Tod des Mitglieds,
b) durch Austritt,
c) durch Ausschluß aus dem Verein.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsintressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluß des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden.

§6 Mitgliedsbeiträge
Von den Vereinsmitgliedern werden Beiträge erhoben.
Die Mitgliedbeiträge sind Jahresbeiträge und werden jeweils am 1. Januar eines Jahres im Voraus fällig.
Über die Höhe des Jahresbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.

§7 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind:
1) Der Vorstand
2)Arbeitskreis Sicherung, Aufarbeitung, Veröffentlichung
3)Mitgliederversammlung

§8 Der Vorstand
1) Der Vorstand des Vereins besteht aus der/dem 1. Vorsitzenden und zwei Stellvertreter(n)/innen, der/dem Kasierer/in und einer/einem Schriftführer/in. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten.

2) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig.

3) Der Vorstand des Vereins wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds. Dies ist von der nächsten Mitgliederversammlung zu bestätigen.

4) Beschlußfassung des Vorstandes
Der Vorstand faßt seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen, die von der/dem Vorsitzenden, im Falle der Verhinderung von einer/m Stellvertreter/in einberufen werden.
Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn drei Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

5) Die Beschlüsse der Vorstandes sind zu protokollieren und von/vom Vorsitzenden oder einer/einem Stellvertreter/in und der/dem Schriftführer/in zu unterzeichnen.

§9 Arbeitskreis Sicherung, Aufarbeitung, Veröffentlichung
Der Arbeitskreis plant in Zusammenarbeit mit dem Vorstand die Koordinierung und Erledigung der praktischen Aufgaben, die zur Erfüllung des Vereinszweckes notwendig sind, und führwen diese durch.

§10 Die Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist jährlich von der/dem 1. Vorsitzenden oder einer/einem Stellvertreter/in unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 2 Wochen durch persönliche Einladung mittels Brief einzuberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich die Aufnahme weitere Tagesordnungspunkte beantragen. Über Ergänzungsanträge, die erst auf der Mitgliederversammlung gestellt werden, entscheidet die Mitglieder versammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Die Versammlungsleitung und die/der Protokollant/in wird von der Mitgliederversammlung gewählt.

In der Mitgliederversammlung haben ordentliche Mitglieder je eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) Genehmigung des Haushaltsplanes für das kommende Geschäftsjahr.
b) Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstands und dessen Entlastung.
c) Wahl des Vorstands
d) Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge
e) Beschlußfassung über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung
f) Beschlußfassung über die Berufung eines Mitglieds gegen seinen Ausschluß durch den Vorstand.

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Die/der Versammlungsleiter/in kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, Des Rundfunks und des Fernsehens entscheidet die Mitgliederversammlung.

Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens ein Drittel sämtlicher stimmberechtigter Vereinsmitglieder anwesend sind. Bei Beschluß unfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von 4 Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erscheinenden Mitglieder beschlußfähig.

Die Mitgliederversammlung faßt Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben dabei außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünfteln, erforderlich. Eine Änderung des Vereinszwecks kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden.

Die Art der Abstimmung bestimmt die/der Versammlungsleiter/in. Die Abstimmung muß schriftlich durchgefüht werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die beantragt.

Für Wahlen gilt: Hat im ersten Wahlgang keine/kein Kanidat/in die Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von der/dem jeweiligen Versammlungsleiter/in und der/dem Protokollant/en/in zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, Person der Versammlungsleitung, und Protokollführung, die Zahl der erschienenden Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzundsänderungen muß der genaue Wortlaut angegeben werden.

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muß einberufen werden, wenn das Intresse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller Mitglieder unter Angebe des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangt wird.





Die Vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 01. Mai 1998 errichtet.

gez.

Udo Achten, Jutta Ahrweiler, Anneliese Althoff, Manfred Dammeyer, Ulla Dev, Martina Franzke, Lore Hagemann, Angelika Hülsmann, Agnes Hüfner,
Heide Kamps, Walter Kurowski, Christel Priemer, Erika Runge, Annemarie Stern, Dieter Süverkrüp, Verein zur Förderung pol. Bildung Fabrik K 14 e.V.